Die Prävalenz von adipositas nimmt weltweit zu, und die Bedeutung spezialisierter Behandlungszentren ist unumstritten. Vor diesem Hintergrund setzt die adipositas Klinik Tübingen, Teil des renommierten Universitätsklinikums, Maßstäbe in der effektiven adipositas-Behandlung. Mit einem ganzheitlichen Therapieansatz und führenden Experten auf dem Gebiet bietet das Universitätsklinikum individualisierte Lösungen – von konservativen Therapien bis hin zu chirurgischen Eingriffen zur gewichtsreduktion.

Als zertifiziertes Referenzzentrum in der adipositas- und Metabolischen Chirurgie, gehen wir weit über die herkömmlichen Behandlungsstandards hinaus. Wir integrieren die aktuellsten Forschungserkenntnisse, führen Studien durch und halten engen Kontakt zu internationalen Kongressen, um für unsere Patienten die bestmöglichen Resultate zu erzielen. Die Basis hierfür bildet ein empathischer Zugang kombiniert mit einem nach Leitlinien ausgerichteten Behandlungskonzept an unserer adipositas Tübingen Klinik.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

  • Universitätsklinikum Tübingen als Spitzenzentrum für adipositas-Behandlung
  • Leitlinienbasierte Therapieansätze und individuelle Behandlungskonzepte
  • Integration von Forschung und Wissenschaft in den Behandlungsprozess
  • Jährlich ca. 200 operative adipositas-Eingriffe
  • Kontinuierliche Teilnahme an internationalen Fachkongressen
  • body-Mass-Index-Rechner zur Einstufung des Schweregrads von adipositas verfügbar
  • Interdisziplinäres Team, das Empathie und Expertise vereint

Die Adipositas-Epidemie: Erkennen und Verstehen des Übergewichts

Das Phänomen Übergewicht Tübingen stellt lediglich einen Mikrokosmos des globalen Anstiegs von adipositas dar. Um dieser Herausforderung wirksam zu begegnen, bedarf es eines fundierten Verständnisses der multifaktoriellen adipositas Ursachen. Beginnend mit der Ernährung adipositas, die oft hochkalorisch und nährstoffarm ist – bis hin zu den häufig vernachlässigten, jedoch ebenso bedeutenden psychologischen Faktoren adipositas und sozialen Faktoren Übergewicht – reicht das Spektrum der Einflussgrößen.

Ursachen von Übergewicht und die Rolle von Bewegungsmangel und Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung, gepaart mit einem Mangel an körperlicher Bewegung, kann schnell zu einem unausgeglichenen Kalorienhaushalt führen. Dies ist ein primärer Ansatzpunkt in der Diskussion um Übergewicht und adipositas. Wie sich die Kalorienzufuhr und die Bewegungsintensität auf das Körpergewicht auswirken, lässt sich nicht nur an Einzelbeispielen, sondern insbesondere durch die Muster im Querschnitt der Bevölkerung beobachten.

Psychologische und soziale Faktoren bei der Entstehung von Adipositas

Nicht nur die Quantität und Qualität der Nahrung, sondern auch psychische Komponenten können eine erhebliche Rolle in der Entwicklung von Übergewicht spielen. Der psychosoziale stress, Stigmatisierung und der sozioökonomische Status sind weitere Puzzleteile des komplexen Bildes, das Unsicherheiten und emotionales essen begünstigt und damit zur gewichtszunahme beitragen kann.

Die medizinischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Adipositas

Die medizinischen auswirkungen adipositas erstrecken sich von einem erhöhten Risiko für herz-Kreislauf-Erkrankungen über Typ-2-diabetes bis hin zu Gelenkproblemen. adipositas ist aber nicht nur eine private Angelegenheit; es sind ebenso die gesellschaftlichen Folgen Übergewicht zu bedenken. Die Erkrankungen, die mit adipositas einhergehen, verursachen nicht nur individuelles Leid, sondern belasten auch das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft.

Einflussfaktor auswirkungen auf adipositas
Bewegungsmangel Erhöhung des Körperfettanteils durch kalorienüberschuss
Ernährung Ungünstige Aufnahme von Makro- und Mikronährstoffen
psychologische Belastung Wahrscheinlichkeit von emotionalem essen und folglich Übergewicht
Soziale Bedingungen Einfluss des sozialen Umfelds und der wirtschaftlichen Lage auf Ernährung und Bewegung
  • Interdisziplinären Ansätze sind entscheidend
  • Umfassende Betrachtung der Krankheitsursachen notwendig
  • Integration von sozialen und medizinischen Unterstützungsprogrammen empfehlenswert

In der Summe legen diese Erkenntnisse die Notwendigkeit eines intersektoralen und gesamtgesellschaftlichen Engagements für die Prävention und Behandlung von adipositas dar. Nur durch die synergetische Verbindung aller betroffenen Sektoren – von Gesundheitsförderung über Bildung bis hin zur Politik – lässt sich die adipositas-Epidemie nachhaltig eindämmen.

Individuelle Therapiekonzepte am Universitätsklinikum Tübingen

Die Komplexität der adipositas erfordert einen individuellen und multiprofessionellen Behandlungsansatz. Genau diesen Anspruch erfüllt das adipositas Zentrum Tübingen des Universitätsklinikums, indem es maßgeschneiderte Therapiekonzepte für adipositas-Patientinnen und -Patienten anbietet.

Unter dem Dach der adipositas Therapie Tübingen werden Personen mit Übergewicht nicht nur medizinisch, sondern auch sozial und emotional betreut. Der interdisziplinäre Ansatz gewährleistet, dass alle Aspekte der Erkrankung Berücksichtigung finden und sowohl konservative als auch operative Maßnahmen in Betracht gezogen werden.

Ein zentraler Baustein des Universitätsklinikums Tübingen ist die engmaschige Betreuung der Patienten: Von der ausführlichen Erstberatung über die Auswahl des passenden Therapieverfahrens bis hin zur sorgfältigen Nachsorge – jeder Schritt ist ausgerichtet auf die individuelle Situation und Bedürfnisse des Einzelnen.

Zur geschärfte Betrachtung des Therapiekonzepts lässt sich die Vorgehensweise wie folgt strukturieren:

  • Analyse der Patientenanamnese und des Gesundheitszustands
  • Beurteilung des Schweregrads der adipositas mit dem body-Mass-Index-Rechner
  • Detaillierte Aufklärung über mögliche Therapieoptionen
  • Erarbeitung eines persönlichen, leitliniengerechten Behandlungsplans
  • Integration von Ernährungs-, Bewegungs- und ggf. Verhaltenstherapie
  • Einsatz von modernen chirurgischen Verfahren bei Indikation
  • Kontinuierliche medizinische Begleitung und Nachsorge

Die Ursache von Übergewicht ist vielschichtig. Die Therapie erfordert Empathie für die Betroffenen und ein leitliniengerechtes, individuelles Therapiekonzept.

Das Tableau unten veranschaulicht exemplarisch, wie die beteiligten Fachdisziplinen im adipositas Zentrum Tübingen in die Behandlung integriert sind:

Fachdisziplin Rolle im Behandlungskonzept
Visceralchirurgie Durchführung bariatrischer Operationen
Endokrinologie Diagnose und Therapie der hormonellen Ursachen von adipositas
Ernährungstherapie Unterstützung bei der Ernährungsumstellung und -beratung
Sportmedizin Erstellung individueller Bewegungspläne, Therapie von Bewegungsmangel
Psychosomatik/Psychologie Berücksichtigung und Behandlung psychologischer Begleitfaktoren
Sozialdienst Unterstützung bei der Bewältigung sozialer Herausforderungen

Die individuellen Therapiekonzepte am Universitätsklinikum Tübingen gewährleisten, dass jeder Patient nicht nur als Fall, sondern als Mensch gesehen und auf seinem Weg zu einem gesünderen Lebensstil nachhaltig unterstützt wird.

Von konservativ bis chirurgisch: Behandlungsmethoden in Tübingen

In Tübingen wird bei der gewichtsreduktion großer Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung und Herangehensweise gelegt. Zentraler Bestandteil der Adipositastherapie ist sowohl die Ernährungsumstellung als auch die Bewegungssteigerung. Dafür steht den Patienten am Universitätsklinikum ein hochqualifizierter, interdisziplinärer Verbund aus Ernährungstherapeuten und Sportmedizinern zur Seite.

Der Stellenwert von Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung

Die effektive Kombination von Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung bildet die Grundpfeiler einer erfolgreichen adipositas-Behandlung. Das gesetzte Ziel ist es, durch diese Maßnahmen nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen, sondern nachhaltige Veränderungen im Lebensstil des Patienten zu bewirken.

  • Reduzierung der Energieaufnahme durch gezielte Ernährungspläne
  • Steigerung der physischen Aktivität zum Verbrauch von überschüssigen kalorien
  • Prävention von adipositasassoziierten Begleiterkrankungen

Vorstellung verschiedener operativer Verfahren: Magenballon bis SADI

Sofern konservative Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, bieten sich in Tübingen verschiedene operative Verfahren der adipositas an. Die Bandbreite dieser speziellen Eingriffe reicht vom magenballon, über die Sleeve-Gastrektomie und Roux-Y-Bypass, bis hin zum innovativen SADI-Verfahren.

Operative Verfahren adipositas kommen immer dann zur Anwendung, wenn sie im individuellen Fall als beste Option für eine erfolgreiche und langanhaltende gewichtsreduktion angesehen werden. Hier ist eine sorgfältige Evaluierung und Beratung durch das Fachpersonal entscheidend.

Verfahren Beschreibung Angestrebte Wirkung
magenballon Platzierung eines Ballons im Magen zur Volumenreduktion Kurzfristige gewichtsabnahme durch Kapazitätsreduktion des Magens
Sleeve-Gastrektomie Entfernung eines Teils des Magens Längerfristige Reduzierung der Nahrungsaufnahme
Roux-Y-Bypass Umleitung des Speisewegs im Dünndarm Reduktion der Kalorienaufnahme und -verarbeitung
omega-Loop Ein weiteres umleitendes Verfahren Veränderung der Nahrungspassage mit Folge der gewichtsreduktion
SADI Spezialisiertes Bypass-Verfahren Verbesserung stoffwechsel und nachhaltige gewichtsabnahme

Die Kombination aus ernährungsmedizinischer Beratung und gezielten chirurgischen Eingriffen schafft einen maßgeschneiderten Ansatz zur Bekämpfung der adipositas auf individueller Basis.

Die Entscheidung für eine adipositas Operation in Tübingen wird immer unter Abwägung aller verfügbaren Optionen und im engen Dialog mit dem Patienten getroffen. Die interdisziplinäre Plattform am Universitätsklinikum Tübingen steht dabei für eine umfassende und bedarfsorientierte Betreuung, die sich auf hochmoderne und erprobte operative Verfahren adipositas stützt, um langfristige Erfolge im Bereich der gewichtsreduktion zu erzielen.

VIADUKT-Programme: Unterstützung für verschiedene Schweregrade von adipositas

Das Universitätsklinikum Tübingen stellt mit den VIADUKT-Programmen einen entscheidenden Baustein im Kampf gegen die adipositas zur Verfügung. Sie sind speziell konzipiert, um Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zur Gemeinschaftlichen gewichtsreduktion kompetent zu begleiten und zu unterstützen.

VIADUKT – Programm I: Gemeinschaftliche Gewichtsreduktion

Im VIADUKT – Programm I des Universitätsklinikums Tübingen finden Personen mit einem bmi über 35 kg/m² eine auf sie abgestimmte Hilfestellung zur gewichtsreduktion. Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung stehen im Vordergrund dieses sechsmonatigen Programms, das insgesamt zehn Gruppensitzungen und sportmedizinische Aktivitäten umfasst.

  1. Individuelle Ernährungsberatung
  2. Motivation zu regelmäßiger körperlicher Aktivität
  3. Bewältigung von Alltagsproblemen im Umgang mit Übergewicht

Durch die begleiteten Gruppensitzungen innerhalb der 6 Monate wird soziale Unterstützung großgeschrieben, denn gemeinsames Handeln und Austausch können enorm wichtige Erfolgsfaktoren sein.

Das gemeinschaftliche Element des Programms I stärkt nicht nur den Einzelnen in seinem Vorhaben, sondern schafft ein Umfeld, in dem jeder Teilnehmende vom anderen lernen und sich inspirieren lassen kann.

VIADUKT – Programm II: Psychoedukative Vorbereitung auf bariatrische Eingriffe

Das VIADUKT – Programm II richtet sich an jene Patienten, denen nach interdisziplinärer Einschätzung ein chirurgisches Verfahren zur gewichtsreduktion empfohlen wird. Über einen Zeitraum von drei Monaten bietet dieses psychoedukative Programm vier Gruppenschulungstermine an. Es legt seinen Fokus auf die Vorbereitung der Patienten auf die bevorstehenden Veränderungen ihres Lebens nach der bariatrischen Chirurgie.

  • Informationen über chirurgische Verfahren
  • psychologische Betrachtung der bevorstehenden Lebensveränderungen
  • Bewegungstherapeutische Maßnahmen

Ziel ist es, die Teilnehmenden nicht nur körperlich, sondern auch geistig auf die Zeit nach der Operation vorzubereiten und sie in die Lage zu versetzen, die neuen Herausforderungen souverän zu meistern.

Programm Zeitraum Bestandteile Zielgruppe
VIADUKT – Programm I 6 Monate 10 Gruppensitzungen, Bewegungstherapie bmi > 35 kg/m²
VIADUKT – Programm II 3 Monate 4 Gruppenschulungstermine, Bewegungstherapie Vorbereitung auf bariatrische Eingriffe

Beide VIADUKT-Programme Tübingen zeichnen sich durch ihre strukturierte Herangehensweise und die intensive Betreuung durch Fachpersonal aus. Sie bieten einen ganzheitlichen Rahmen auf dem Weg zu einem gesunden Körpergewicht und einer verbesserten Lebensqualität.

Interdisziplinäre Betreuung: Das starke Team gegen Adipositas

Die Bewältigung von adipositas erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der über die Grenzen einzelner Fachdisziplinen hinausgeht. Die interdisziplinäre Betreuung adipositas am Universitätsklinikum Tübingen verkörpert diese Philosophie, indem Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen eng zusammenarbeiten, um die bestmöglichen Behandlungserfolge zu erzielen.

Die multiprofessionelle Betreuung Übergewicht bleibt nicht auf medizinische Aspekte beschränkt, vielmehr spielen psychologische, ernährungsspezifische und bewegungstherapeutische Faktoren eine gleichwertige Rolle. Dieses Herangehen ermöglicht es, den Patientinnen und Patienten eine auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Therapie bereitzustellen, durch die sie auf dem Weg zu einem gesunden Gewicht bestmöglich unterstützt werden.

Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zu erreichen und die adipositas erfolgreich und dauerhaft zu bekämpfen.

Eine Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Fachbereiche und deren Beitrag zur interdisziplinären adipositas-Betreuung:

Fachbereich Beitrag zur adipositas-Betreuung
Visceralchirurgie bariatrische Operationen für eine direkte Intervention bei starkem Übergewicht
Endokrinologie Behandlung hormoneller Dysregulationen, die gewichtszunahme begünstigen
Ernährungstherapie Individualisierte Ernährungspläne und Schulungen für eine umfassende Ernährungsumstellung
Sportmedizin Entwicklung und Begleitung körperlicher Aktivitätsprogramme
Psychologie Bewältigung psychologischer Aspekte, die das Essverhalten beeinflussen
Sozialdienste Unterstützung bei sozialen und administrativen Herausforderungen des Krankheitsbildes

Die Vorteile einer solchen multiprofessionellen Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Verschiedene Perspektiven ergänzen sich und tragen zur Entwicklung eines umfassenden Behandlungskonzepts bei, das individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

  • Ein stärker personalisierter Ansatz führt zu höherer Patientenzufriedenheit.
  • Alle Aspekte der adipositas werden adressiert, um ganzheitlich gegen die Erkrankung vorzugehen.
  • Das Risiko von Begleiterkrankungen kann durch ein maßgeschneidertes Behandlungsprogramm minimiert werden.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert Innovation und Lernen unter den beteiligten Disziplinen.

Kurzum: Das starke Team der interdisziplinären Betreuung adipositas im Universitätsklinikum Tübingen bietet eine tragende Säule im Kampf gegen das Übergewicht und ermöglicht es den Patienten, eine passgenaue und nachhaltige Unterstützung auf ihrem Weg zu einem gesunden Lebensstil zu finden.

Die Bedeutung der Nachsorge und langfristige Begleitung in Tübingen

Die Nachsorge und langfristige Begleitung von Patienten nach einer adipositas-Behandlung sind grundlegende Säulen für den langfristigen Therapieerfolg. Im Universitätsklinikum Tübingen wird besonderer Wert auf diese Aspekte gelegt, um eine umfassende Unterstützung sicherzustellen, die den Patienten hilft, die neue Lebensweise dauerhaft beizubehalten und die erzielten Erfolge zu festigen.

Die adipositas Nachsorge Tübingen ist eine maßgeschneiderte Dienstleistung, die darauf abzielt, den Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen nach einer gewichtsreduktion zu erleichtern. Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen, psychologische Betreuung und Ernährungsberatungen. So werden nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Bedürfnisse der Patienten adressiert.

Ein kritischer Faktor für den Erfolg in der adipositas Nachsorge ist die Langfristige Begleitung adipositas, welche die individuellen Voraussetzungen und das Umfeld der Patienten berücksichtigt. Dabei spielen sowohl die nachbetreuenden Ärzte als auch das soziale Umfeld eine entscheidende Rolle.

Die langfristige Begleitung in Tübingen stellt sicher, dass unsere Patienten nicht nur in medizinischer Hinsicht versorgt sind, sondern auch emotional und sozial Unterstützung finden.

  • Regelmäßige Nachuntersuchungen und medizinische Überwachung
  • Emotionale Unterstützung und psychologische Beratung
  • Ernährungsberatung und -schulungen zur Sicherung der Ernährungsumstellung
  • Motivationstrainings und Bewegungsprogramme zur Förderung der körperlichen Aktivität
  • Einbindung von Selbsthilfegruppen und Erfahrungsaustausch

Eine Übersicht der Nachsorgeleistungen am Universitätsklinikum Tübingen zeigt die ganzheitliche Struktur der Betreuung:

Betreuungsphase Ziele Maßnahmen
Kurzfristige Nachsorge Überwachung der körperlichen Regeneration und Vermeidung von Komplikationen Kontrolluntersuchungen, Wundmanagement, Anpassung der Medikation
Mittelfristige Begleitung Stabilisierung des neuen Gewichts und Integration in den Alltag Individuelle Ernährungsberatung, Unterstützung bei der Bewegungsförderung, psychologische Betreuung
Langfristiges Monitoring Sicherung des Erfolgs und Prävention von Rückfällen Regelmäßige Gesundheitschecks, fortlaufende psychosoziale Unterstützung, Auffrischungskurse zur gesunden Lebensweise

Die adipositas Nachsorge Tübingen kann als ein lebendiges Netzwerk betrachtet werden, das Patienten über den gesamten Zeitraum ihres posttherapeutischen Weges begleitet und ihnen assistiert, den Herausforderungen des Alltags standzuhalten, motiviert zu bleiben und ihr Gewicht langfristig zu regulieren.

Relevanz neuer Abnehmmedikamente wie „Wegovy“ in der Adipositas-Therapie

Mit der zunehmenden Prävalenz von adipositas rücken neue Abnehmmedikamente Tübingen in den Fokus von Ärzten und Patienten. Besonders vielversprechend ist „Wegovy“, eine Innovation in der Wegovy adipositas-Therapie, die neue Perspektiven im Kampf gegen die Krankheit eröffnet.

Die Rolle von „Wegovy“ als unterstützendes Medikament bei starker adipositas ist beachtenswert. Patienten, die einen body-Mass-Index (bmi) von über 30 kg/m² aufweisen, können von dieser Behandlung profitieren, indem das starke Verlangen nach Nahrung und das Hungergefühl verringert werden.

„Wegovy“ enthält den Wirkstoff Semaglutid und muss in wöchentlichen Abständen injiziert werden. Durch die regelmäßige Anwendung können Patienten einen signifikanten gewichtsverlust von 15 bis 20 Prozent erreichen, eine Prozess, der jedoch eine kontinuierliche Medikation voraussetzt.

adipositas ist eine chronische Erkrankung und braucht deshalb auch eine chronische Behandlung, sprich: Medikamente, die man sein Leben lang einnimmt. – Dr. Andreas Birkenfeld, Tübinger Universitätsklinikum

Die Kostenübernahme durch Krankenkassen für „Wegovy“ könnte die Verfügbarkeit und Akzeptanz dieses Medikaments bedeutend steigern. Bislang müssen die Patienten die Kosten von etwa 300 Euro pro Monat selbst tragen. Angesichts der offiziellen Anerkennung von adipositas als Erkrankung stehen die Chancen jedoch günstig, dass sich die Situation in naher Zukunft ändern wird.

Aspekt Bedeutung
Neuartigkeit „Wegovy“ stellt einen neuen Ansatz in der multiprofessionellen adipositas-Therapie dar.
Wirkungsweise Unterdrückung des Hungergefühls unterstützt Patienten bei einer kontrollierten gewichtsreduktion.
Kosten Aktuell keine Kostenübernahme durch die Krankenkassen, Änderungen jedoch möglich.
gewichtsreduktion Zwischen 15 bis 20 Prozent gewichtsverlust kann bei kontinuierlicher Anwendung erreicht werden.

Die Wegovy adipositas-Therapie schafft somit nicht nur neue Behandlungsmöglichkeiten, sondern fordert auch ein Umdenken hinsichtlich des Umgangs mit der Krankheit. Die Hoffnung liegt darin, dass solche Medikamente zukünftig einen festen Bestandteil im Repertoire der Adipositastherapie darstellen werden und Patienten in Tübingen und darüber hinaus dabei helfen, ihrer Erkrankung effektiv entgegenzuwirken.

Fazit: Gemeinsam gegen die Adipositas-Epidemie

Die Erfolgreiche adipositas-Behandlung erfordert mehr als nur medizinische Interventionen. Sie basiert auf einer zuverlässigen Diagnose, einer individuellen Betreuung und einer Nachsorge, die den Menschen in seiner gesamten Lebenswirklichkeit begreift. Das Universitätsklinikum Tübingen hat gezeigt, dass ein interdisziplinärer Ansatz, der medizinische, psychologische und soziale Aspekte vereint, für die Bewältigung der adipositas-Epidemie unerlässlich ist.

Einen umfassenden adipositas-Epidemie Überblick zu geben und somit das Bewusstsein für Prävention und Behandlung zu schärfen, bleibt eine kontinuierliche Aufgabe. Mit den Fortschritten in der Forschung und innovativen Medikamenten wie „Wegovy“ stehen die Chancen gut, neue Wege in der Therapie des krankhaften Übergewichts zu beschreiten.

Letztendlich liegt der Schlüssel zum Erfolg in der adipositas-Vorbeugung und einer allumfassenden Betrachtung des Themas – von der Früherkennung bis hin zur intensiven Nachbetreuung. Das Universitätsklinikum Tübingen nimmt in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein, indem es Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu einem gesünderen Ich unterstützt und somit einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der adipositas-Epidemie leistet.

FAQ

Was versteht man unter Adipositas und wie wird sie in Tübingen behandelt?

adipositas ist eine medizinisch anerkannte Krankheit, die durch starkes Überwicht gekennzeichnet ist und wird im Universitätsklinikum Tübingen sowohl mit konservativen als auch mit operativen Methoden behandelt. Hier wird ein maßgeschneiderter Therapieansatz verfolgt, der die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt.

Welche Ursachen hat Übergewicht und wie wirken sich Bewegungsmangel und Ernährung aus?

Die Ursachen für Übergewicht sind vielfältig und reichen von genetischen bis zu sozialen Faktoren. Ernährungsbedingte Ursachen und Bewegungsmangel spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von adipositas und werden im Rahmen der Therapie im Universitätsklinikum Tübingen gezielt adressiert.

Inwiefern beeinflussen psychologische und soziale Faktoren die Adipositas?

psychologische und soziale Einflüsse, wie zum Beispiel stress oder Stigmatisierung, können wesentlich zur Entstehung und Aufrechterhaltung von adipositas beitragen. Sie werden in der interdisziplinären Betreuung im Universitätsklinikum Tübingen berücksichtigt, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten.

Wie wirkt sich Adipositas auf die Gesundheit und die Gesellschaft aus?

adipositas zieht zahlreiche Begleiterkrankungen nach sich, wie diabetes Typ 2, Herzerkrankungen oder Gelenkprobleme, und führt zu einer erhöhten Belastung für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft durch Krankenstandstage und frühzeitige Berentung.

Welche Therapieformen bietet das Universitätsklinikum Tübingen an?

Das Universitätsklinikum Tübingen bietet individuell angepasste Therapiekonzepte an, die von konservativer Therapie mit Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung bis zu operativen Verfahren wie magenballon oder Sleeve-Gastrektomie reichen.

Was bedeutet konservative Behandlung und welche Bedeutung hat die Ernährungsumstellung?

Unter konservativer Behandlung versteht man nicht-operative Methoden wie die Änderung der Lebensgewohnheiten, insbesondere Ernährungsumstellung und Bewegungsförderung. Durch diese Maßnahmen soll ein langfristiger Lebensstilwechsel erreicht und das Körpergewicht nachhaltig reduziert werden.

Welche operativen Verfahren werden in Tübingen angeboten?

In Tübingen werden verschiedene operative Verfahren zur gewichtsreduktion angeboten, darunter der magenballon, die Sleeve-Gastrektomie, der Roux-Y-Bypass und das SADI-Verfahren. Diese kommen zum Einsatz, wenn konservative Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Was ist das VIADUKT-Programm und wie unterstützt es Betroffene?

Das VIADUKT-Programm am Universitätsklinikum Tübingen ist ein spezielles Programm zur Unterstützung der gewichtsreduktion, das Ernährungsberatung und Bewegungstherapie kombiniert. Es gibt zwei Programme: VIADUKT – Programm I richtet sich an Patienten mit einem bmi >35 kg/m² und VIADUKT – Programm II bietet psychoedukative Vorbereitungen auf bariatrische Eingriffe.

Wie ist die interdisziplinäre Betreuung in Tübingen aufgebaut?

Das interdisziplinäre Team am Universitätsklinikum Tübingen besteht aus Experten verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Sie arbeiten zusammen, um eine auf den Einzelnen abgestimmte Behandlung zu gewährleisten, die den bestmöglichen Therapieerfolg sicherstellt.

Warum ist die Nachsorge bei Adipositas so wichtig?

Die Nachsorge und langfristige Begleitung sind essenziell, um den Erfolg der Therapie zu sichern und einem Rückfall in alte Gewohnheiten vorzubeugen. Das Universitätsklinikum Tübingen bietet umfassende Nachsorgeprogramme, die die Patienten dabei unterstützen, ihr erreichtes Gewicht zu halten.

Was ist „Wegovy“ und wie kann es bei Adipositas helfen?

„Wegovy“ ist ein neues Medikament für die Behandlung von adipositas, das durch die Reduktion von Hungergefühlen den gewichtsverlust unterstützt. Es wird derzeit noch auf die Erstattung der Kosten durch die Krankenkassen geprüft und könnte insbesondere für Patienten mit starkem Übergewicht eine Ergänzung zur herkömmlichen Therapie darstellen.

Quellenverweise